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Osteofit - Ein verschleißarmes knocheninduktives Knieimplantatsystem auf Basis Titan (pdf)

Quelle FKZ: 13GW0020C

 

Bild: metallisches Kniegelenk (Peter-Brehm)

 


 

BMBF fördert Material-Verbundprojekt unter Beteiligung des Institutes für Werkstoffkunde und Werkstofftechnik (IWW)


Das Institut für Werkstoffkunde und Werkstofftechnik erhält in einem Verbundprojektes vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft (WING) eine Fördersumme für die nächsten 3,5 Jahre von etwa 760.000 €. In dem Verbundprojekt mit einer Gesamtfördersumme von etwa 4 Millionen € arbeiten Rolls-Royce Deutschland, Thyssen Krupp VDM, Otto Fuchs KG, die Dyconn GmbH, die Universität Erlangen-Nürnberg und das IWW gemeinsam an der Entwicklung neuer Leichtbaukonzepte für die Flugzeugturbine.. Durch den Einsatz von multiorbital- reibgeschweißten Werkstoffpaarungen auf Titanbasis sowie Nickelbasis soll eine spürbare Kostenreduktion im Triebwerksbau gegenüber der bisherigen Fertigungsroute realisiert werden.. Die neue Fertigungsroute ermöglicht auch die Implementierung innovativer Kühlkonzepte für die Turbine, was eine Erhöhung der Turbineneintrittstemperatur erlaubt und damit die Effizienz des Triebwerkes erhöht. Dieser Ansatz verfolgt insbesondere auch die Anforderungen an die Herabsenkung des spezifischen Kerosinverbrauchs (SFC) und des Schadstoffausstoßes. Im Rahmen des BMBF-Projektes erhält das IWW zusätzlich für die geplanten Fügeversuche an den Mischverbindungen aus verschiedenen Titan- und Nickellegierungen eine Multiorbital-Reibschweißanlage.
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Blick in das Innere des BR 725 Triebwerks (Quelle: RR Deutschland)



DFG fördert Clausthaler Projekt mit zwei Millionen Euro

25.09.2009

Clausthal-Zellerfeld. Die TU Clausthal etabliert sich weiter als Wissenschaftsstandort für Materialtechnik. Mit rund zwei Millionen Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein Projekt, an dem unter Clausthaler Führung auch die TU Chemnitz sowie die Ruhr-Universität Bochum beteiligt sind.

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Mit den Ergebnissen des Projektes könnte beispielsweise die Lebensdauer von Baumaschinen verlängert werden. (Foto: Caterpillar)

Das Ziel des auf drei Jahre angelegten Forschungsvorhabens ist es, bei Maschinen und Anlagen, die durch verschiedene Verschleißformen (adhäsiver sowie insbesondere abrasiver und erosiver Art) beansprucht werden, die Standzeiten zu erhöhen. Dazu sollen in dem Verbundprojekt durch gezieltes Anpassen des mikrostrukturellen Aufbaus der Werkstoffe an die Verschleißmechanismen die Beständigkeiten gesteigert werden. Die Untersuchungen werden an galvanischen sowie schweißtechnisch und durch heißisostatisches Pressen aufgebrachten Schichten durchgeführt. Dadurch wird der gesamte Bereich von sehr dünnen bis sehr dicken Schutzschichten abgedeckt. Mit den Ergebnissen des Projektes könnte beispielsweise die Lebensdauer von Maschinen erhöht werden, etwa von Baggern, Mühlen, Bau- und Agrarmaschinen, Motoren, Apparaten in der Lebensmittel- und Chemieindustrie bis hin zu Komponenten für die Luft- und Raumfahrttechnik. Neben verringerten Kosten beim Betrieb dieser Anlagen führt dies auch dazu, dass seltene und damit teure metallische Rohstoffe umweltschonender genutzt werden.

Insgesamt umfasst der Forschungsansatz „Herstellung, Eigenschaftsanalyse und Verschleißverhalten von technischen Oberflächen und mikrostrukturierten metallischen Werkstoffen und Beschichtungen“ sechs Teilprojekte. Eins ist an der Uni Bochum angesiedelt, zwei werden an der TU Chemnitz und drei in Clausthal bearbeitet. Beteiligte Partner im Oberharz sind Professor Volker Wesling vom federführenden Institut für Schweißtechnik und Trennende Fertigungsverfahren sowie Professor Lothar Wagner vom Institut für Werkstoffkunde und Werkstofftechnik.

„Das Gesamtprojekt“, sagt Professor Wesling, „könnte später einmal in einen Sonderforschungsbereich übergehen.“ Darüber hinaus stehen die Forschungsarbeiten in direktem Bezug zum Clausthaler Zentrum für Materialtechnik (CZM). Für rund neun Millionen Euro wird in den kommenden Jahren das ehemalige Gebäude für Erdölforschung zum CZM umgebaut, dazu entsteht eine neue Werkshalle. Neben Clausthalern forschen im Clausthaler Zentrum für Materialtechnik auch Wissenschaftler der TU Braunschweig und der Leibniz Universität Hannover. Insofern steckt im CZM auch der Gedanke der Niedersächsischen Technischen Hochschule.

 


 

 

 

 

 

Zweite Gastprofessur in China für TU-Werkstoffexperte

02.07.2009

Clausthal/China. Professor Lothar Wagner, Direktor am Institut für Werkstoffkunde und Werkstofftechnik der TU Clausthal, ist in China mit einer zweiten Gastprofessur beauftragt worden. Neben einer an der Xinxiang University in der Provinz Henan erhielt er jetzt eine weitere Gastprofessur an der renommierten Northwestern Polytechnical University (NPU) in Xian in der Provinz Shaanxi.



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Professor Lothar Wagner erhält eine Gastprofessur der Northwestern Polytechnical University.

Die feierliche Übergabe der Urkunde erfolgte während eines Meetings des IOC Titanium, das zur Vorbereitung auf die in zwei Jahren in Peking stattfindende Weltkonferenz über Titan und Titanlegierungen diente. „Geplant ist, ab dem Jahr 2010 mehrere Masterstudenten der Werkstofftechnik von der Xinxiang University und Doktoranden der NPU an unserem Institut in Clausthal aufzunehmen“, sagte Professor Wagner.


 

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