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- BMBF-Projekt Flugzeugtriebwerk


BMBF fördert Material-Verbundprojekt unter Beteiligung des Institutes für Werkstoffkunde und Werkstofftechnik (IWW)


Das Institut für Werkstoffkunde und Werkstofftechnik erhält in einem Verbundprojektes vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft (WING) eine Fördersumme für die nächsten 3,5 Jahre von etwa 760.000 €. In dem Verbundprojekt mit einer Gesamtfördersumme von etwa 4 Millionen € arbeiten Rolls-Royce Deutschland, Thyssen Krupp VDM, Otto Fuchs KG, die Dyconn GmbH, die Universität Erlangen-Nürnberg und das IWW gemeinsam an der Entwicklung neuer Leichtbaukonzepte für die Flugzeugturbine.. Durch den Einsatz von multiorbital- reibgeschweißten Werkstoffpaarungen auf Titanbasis sowie Nickelbasis soll eine spürbare Kostenreduktion im Triebwerksbau gegenüber der bisherigen Fertigungsroute realisiert werden.. Die neue Fertigungsroute ermöglicht auch die Implementierung innovativer Kühlkonzepte für die Turbine, was eine Erhöhung der Turbineneintrittstemperatur erlaubt und damit die Effizienz des Triebwerkes erhöht. Dieser Ansatz verfolgt insbesondere auch die Anforderungen an die Herabsenkung des spezifischen Kerosinverbrauchs (SFC) und des Schadstoffausstoßes. Im Rahmen des BMBF-Projektes erhält das IWW zusätzlich für die geplanten Fügeversuche an den Mischverbindungen aus verschiedenen Titan- und Nickellegierungen eine Multiorbital-Reibschweißanlage.


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Blick in das Innere des BR 725 Triebwerks (Quelle: RR Deutschland)


 

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